Fragen & Antworten

Kann ich mir Einrichtungen vor Anmeldung vor Ort anschauen?

Sie haben die Möglichkeit, sich vor Ort ein Bild von der Einrichtung zu machen. Bitte rufen Sie in der Einrichtung an und vereinbaren einen Termin. Die Leiterin führt Sie gern durch die Einrichtung und informiert Sie über das Konzept der Einrichtung.

Welche pädagogischen Konzepte kann ich in den Kitas und Horten des Eigenbetriebs finden?

In den 45 Kindertagesstätten und 5 Horten ist die grundlegende pädagogische Arbeit am Bildungsprogramm des Landes Sachsen-Anhalt und der Trägerphilosophie des Eigenbetriebes ausgerichtet.
Jede Einrichtung hat aber den individuellen Freiraum ihre konzeptionellen Schwerpunkte und Ansätze entsprechend der Bedingungen und Bedarfe zu gestalten, so finden die Erkenntnisse z.B. der Montessorie-, Reggio- und Fröbelpädagogik im Kita-Alltag Anwendung. Im Eigenbetrieb arbeiten Kitas mit folgenden Zertifizierungen:  Kneipp Kita,  Kita nach Situationsansatz (Kompetenzzentrum), Umwelt-Kita und ein Kind-Eltern-Zentrum ist im entstehen. Es gibt 7 integrative Kindereinrichtungen. Weiterhin orientieren sich Einrichtungen am Bewegungskonzept nach Elfriede Hengstenberg und Emy Pickler, andere haben als Profil den musischen oder den naturorientierten Schwerpunkt gewählt. Für viele der Kitas des Eigenbetriebes ist die Verbundenheit zur Stadt Halle von großer Wichtigkeit. So machen die Kinder sich mit Sehenswürdigkeiten und der Geschichte vertraut und beteiligen sich an den Höhepunkten in ihrem Umfeld.
Einen Überblick über alle Einrichtungen finden Sie hier

Kann ich mein Kind schon vor der Geburt anmelden?

Die Anmeldung eines Einrichtungsplatzes kann sofort nach der Geburt des Kindes erfolgen. Eine frühere Anmeldung ist nicht möglich.

Welche Möglichkeiten der Anmeldung habe ich?

Sie haben die Möglichkeit, die Anmeldung zur Aufnahme des Kindes in die Kinder/Hort-betreuung vorzunehmen:

1.  online 
2. persönlich in der in der Geschäftstelle im Team Einnahmemanagement/ Platzvergabe 
3. per Post mit Anmeldeformular (als pdf-Datei)

Wie gestaltet sich das Verfahren und der zeitlicher Ablauf der Anmeldung?

I. Möglichkeiten der Anmeldungen zur Aufnahme des Kindes in die Kinder/Hort-betreuung:
1. online 
2. persönlich in der in der Geschäftstelle im Team Einnahmemanagement/ Platzvergabe 
3. per Post mit Anmeldeformular (als pdf-Datei)

II.  Bei online-Anmeldungen erhalten Sie eine Bestätigung per eMail; bei postalischer und persönlicher Anmeldung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung.

III. Nach Prüfung der Unterlagen durch die Geschäftsstelle des Eigenbetriebes werden die Daten unmittelbar in die Datenbank eingepflegt.

IV. Hat die gewählte Kita/der Hort oder das gewählte Angebot freie Plätze, wird ein Betreuungsvertrag, in dem Betreuungsumfang und Betreuungsangebot festgelegt sind, mit den Sorgeberechtigten abgeschlossen. Darüber hinaus wird ein Kostenbescheid erlassen, in dem der monatlich zu zahlende Beitrag festgelegt wird. Bei nicht Vorhandensein freier Plätze wird das angemeldete Kind auf eine Warteliste gesetzt.

V. Kinder aus anderen Gemeinden können nur in den Kitas des Eigenbetriebes betreut werden, wenn freie Plätze vorhanden sind und die Zustimmung des Jugendamtes vorliegt. Dazu müssen die Erziehungsberechtigten einen Antrag an die für diese Kita regional zuständige Außenstelle des Jugendamtes stellen.

Wann und wie erfahre ich, ob mein Kind einen Platz in meiner Wunscheinrichtung erhält?

Mit Einarbeitung Ihres Antrages in die Datenbank wird die Verfügbarkeit des Wunschplatzes geprüft (ggf. werden Ersatzeinrichtungen angeboten).
Vor Betreuungsvertragsabschluss erhalten Sie postalisch einen Terminvorschlag zur Unterzeichnung, an welchem Sie möglichst alle Nachweise mitbringen.

Was ist eine Betreuungszeitstufe und wonach richtet sich diese?

Eine Betreuungszeitstufe ist die Umsetzung der gesetzlichen Vorgabe der Betreuungszeit.
Diese richtet sich danach, ob Eltern erwerbstätig sind oder nicht.

Was kostet mich der Kita/Hort-Platz im Monat?

Die Kosten richten sich nach der ersten Änderungssatzung über die Erhebung von Kartenbeiträgen für die Benutzung der Kindertageseinrichtungen der Stadt Halle vom 01.01.2014

Übersicht über die Kostenbeiträge:

Kinderkrippe/ Tagespflege  (bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres)

25 h        30 h        35 h         40 h       45 h         50 h        55 h       60 h

118 €     134 €     150 €       165 €      181 €      196 €        211 €     226 €

 

Kindergarten  (ab 4. Lebensjahr bis zur Einschulung)

25 h        30 h        35 h         40 h         45 h          50 h          55 h         60 h

86 €        95 €        104 €       119  €      133 €        142 €        158 €       174 € 

  

Hort  (bis zur Versetzung in den 7. Schuljahrgang)

30 h                

60 €                 

 

Kostenbeitrag für Gastkinder i.S.d. § 2 (3) der Satzung über den Besuch von Kindertageseinrichtungen der Stadt Halle (Saale):
0 - 3 Jahre je angefangene Stunde 2,40 €
3 Jahre - Schuleintritt je angefangene Stunde 1,50 €


Kostenbeitrag für die Inanspruchnahme einer Ferienbetreuung mit 50 Stunden (für Kinder ohne regulären Hortplatz) je angefangene Stunde 0,70 €

Der Wechsel zwischen den Betreuungsarten Kinderkrippe und Kindergarten findet im Monat nach der Vollendung des dritten Lebensjahres statt.


Bei Überschreitung der Betreuungszeitstufe und für den Zukauf sind je angefangene Stunde 4,00 € zu entrichten.  
  
                             

 

Gehört die Eingewöhnungsphase bereits zur vertraglich vereinbarten Betreuung?

Mit Beginn der Eingewöhnung in der Einrichtung fängt die Betreuung und somit auch der Versicherungsschutz an. Daher ist im Betreuungsvertrag die Zeit der Eingewöhnung enthalten. Es wird empfohlen, ca. 1 Monat Eingewöhnung mit geringerer Betreuungsstundenanzahl einzuplanen.

Wie sehen die ersten Tage für mein Kind in der Kita aus?

Eltern, die ihr Kind in der Kita anmelden, sind häufig hin -und hergerissen. Einerseits freuen sie sich darauf, dass sie wieder ins Berufsleben einsteigen können, auf der anderen Seite steht die erste längere Trennung vom Kind bevor.
Daher ist uns die Eingewöhnungsphase Ihres Kindes sehr wichtig!
Unser Ziel ist es, die Eingewöhnung so individuell wie möglich nach den Bedürfnissen des Kindes zu gestalten. Bereits im Aufnahmegespräch besprechen wir mit Ihnen die individuelle Eingewöhnung Ihres Kindes. Die Zeit der gemeinsamen Eingewöhnung kann ein paar Tage oder auch Wochen dauern. Die Eingewöhnungszeit ist bei jedem Kind unterschiedlich und erfordert daher einen engen und vertrauensvollen Kontakt zu den Erzieherinnen und Erziehern. Wir wissen aus Erfahrung, dass die Eingewöhnung ein einschneidendes Erlebnis für alle Beteiligten ist. Hierbei bewältigen die Kinder ihren ersten Übergang, den von zu Hause in die Kita.

Tipps zur Eingewöhnung :

·    Nutzen Sie die Möglichkeiten einer sanften Eingewöhnung!
·    Steigern Sie die Aufenthaltsdauer Ihres Kindes langsam!
·    Steigern Sie die Abwesenheit von Ihrem Kind schrittweise!

Unsere eigens für die Eingewöhnung entwickelte Broschüre, soll Ihnen noch weitere Tipps geben und alle noch offenen Fragen beantworten.
 

Was geschieht, wenn mein Kind Angst hat, sich von mir zu trennen?

Für Kinder ist die Familie das gewöhnte zu Hause, ein vertrauter Ort. Somit ist die Eingewöhnung und Trennung ein erster großer Schritt, den die Kinder zum Teil selbst bewältigen müssen. Diese Phase in der Kindheit, in denen sich der gewohnte Alltag und das Beziehungsgefüge ändern, ist keine einfach zu bewältigende Veränderung. Bei Irritationen oder Angst suchen Kinder bei ihren Eltern Schutz; sie zeigen Bindungsverhalten. Vielleicht hilft es schon zu wissen, dass fast alle Kinder weinen und eine Zeit lang nur bei ihren Eltern bleiben wollen. Die Angst von den Eltern verlassen zu werden ist angeboren. Um Ängste schneller abzubauen, bringen Sie etwas Vertrautes von zu Hause mit z.B. ein Kuscheltier, ein Kuscheltuch oder ein Bild von der Familie. Oftmals helfen schon diese kleinen Dinge, die ersten Momente der Trennung und Ängste besser zu bewältigen. Die Anwesenheit der Eltern wird erst dann entbehrlich, wenn das Kind zu einer Erzieherin eine Beziehung aufgebaut hat. Zumindest eine bindungsähnliche Beziehung.

Wie ist mein Kind in der Einrichtung versichert?

Ihr Kind ist in unseren Einrichtungen automatisch über die Unfallkasse Sachsen-Anhalt mit Sitz in Zerbst unfallversichert.
Dazu zählen auch Aktivitäten der Krippe, des Kindergartens oder Horts außerhalb der Öffnungszeiten oder an anderen Orten wie z.B. Wanderungen, Ausflüge, Besichtigungen, Sportfeste, Feiern, Theaterbesuche. Auch auf den Wegen zur Kita und zurück nach Hause ist Ihr Kind versichert.
Nicht versichert sind hingegen rein private Tätigkeiten. Hierzu zählen z.B. private Unterbrechungen der Wege zur Einrichtung oder zurück nach Hause (Einkauf), Umwege aus privaten Gründen oder private Aktivitäten auf dem Gelände der Kita.
Falls Ihr Kind in der Kita oder bei einer dortigen Veranstaltung einen Unfall hat, wissen die Mitarbeiterinnen, was zu tun ist. Passiert ein Unfall in der Einrichtung oder auf
dem Weg zur Einrichtung bzw. nach Hause, teilen Sie der Ärztin/dem Arzt mit, dass es sich um einen Unfall im Zusammenhang mit dem Besuch einer Kindertageseinrichtung/ Hort handelt! Bitte informieren Sie so schnell wie möglich die Einrichtung Ihres Kindes, damit der Unfall gemeldet werden kann!
 

Welche besonderen Hilfen bieten Kitas für behinderte Kinder?

In unseren integrativen Kindereinrichtungen spielen, lernen und leben behinderte und nichtbehinderte Kinder unbefangen, vorurteilsfrei und solidarisch gemeinsam. Diese Vorstellung ist bei allen Beteiligten zum Selbstverständnis geworden, denn jedes Kind wird so, wie es ist, mit seinem ihm eigenen Verhalten, mit seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten, mit seinem Anders-Sein angenommen.
Das Ziel der Integration ist, dass Kinder mit besonderem Förderbedarf lernen, trotz ihrer Behinderung ihr Optimum an Unabhängigkeit und sozialer Teilhabe zu entwickeln, im Alltag viele anregende Erlebnisse haben und soziale Beziehungen eingehen können.
Um die Kinder professionell zu fördern sind personelle, bauliche und materielle Bedingungen geschaffen. Wichtig ist auch die enge Zusammenarbeit der Heilpädagoginnen, Erzieherinnen und Erzieher mit den Eltern. In erster Linie die Eltern wissen um die Besonderheiten ihrer Kinder, umso mehr ist der tägliche intensive Austausch um das Befinden ihres Kindes wichtig. Für jedes Kind werden individuelle Förderpläne erstellt. Die integrativen Einrichtungen arbeiten sehr eng mit Therapeuten und intensiv mit Sondereinrichtungen und Sonderschulen zusammen, um die weitere Entwicklung entsprechen den Bedürfnissen des einzelnen Kindes langfristig zu planen.
 

Wie beziehen die Kitas uns als Eltern mit ein?

Eltern erwarten neben einer guten Betreuung ihres Kindes auch zunehmend mehr Partizipationsmöglichkeiten. Damit bekommt die Zusammenarbeit eine immer größer werdende Bedeutung. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht das gemeinsame Bemühen um die Entwicklung und das Wohlbefinden des Kindes. Unser Ziel ist es, eine Erziehungspartnerschaft auf der Grundlage gegenseitiger Akzeptanz einzugehen. Daher ist ein Schwerpunkt in unserer Trägerphilosophie wie folgt formuliert:
„Wir setzen uns für eine aktive Erziehungspartnerschaft mit allen Beteiligten ein – Eltern sind die Experten für ihre Kinder."
 

Wie kann ich mich als Elternteil stärker in den Kita-Alltag einbringen?

Eltern können selber als Akteure in den Alltag der Kita eingebunden werden und übernehmen durch ihre Mitarbeit Verantwortung.

·    Eltern beteiligen sich an der Konzeptionsentwicklung.
·    Sie bringen sich in die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung von Festen und  
     Feiern mit ein.
·    Eltern werden ermutigt ihre eigenen Kompetenzen einzubringen.
·    Sie nehmen an Aktivitäten und Angeboten teil.
·    Es werden Interessengruppen / Gesprächsrunden organisiert

Ein „ Standardangebot “ für die Zusammenarbeit und Elternmitarbeit gibt es nicht. Nur durch nutzen von verschiedenen Formen der Elternarbeit kann herausgefunden werden, welche sich für die jeweilige Elternschaft am besten eignen. Das macht für uns die Zusammenarbeit in jeder einzelnen Kita interessant und abwechslungsreich.
 

Was mache ich, wenn mein Kind Krank ist und nicht in die Kita kommen kann?

Es ist wichtig, dass Sie in der Kita anrufen und Ihr Kind entschuldigen.  Auch das Essen muss beim Essenanbieter abgemeldet werden. Bitte erkundigen Sie sich bei der Leiterin bzw. dem Essenanbieter welche Zeiten zu beachten sind.  War Ihr Kind längere Zeit krank, ist eine ärztliche Bescheinigung nötig, bevor es wieder die Einrichtung besuchen kann. Ansteckende Krankheiten (Kinderkrankheiten, Durchfall etc.) teilen Sie bitte schnellstmöglich der Kita mit, so dass diese ihren Meldepflichten nachkommen kann.
 

Welche Grundeinstellung hat der Eigenbetrieb zu meinem Kind?

Gemäß der Trägerphilosophie des Eigenbetriebs stehen die Gesundheit und das Wohl der Kinder bei unserem gesamten Tun und Handeln im Mittelpunkt.
Die Kindereinrichtungen verstehen sich zuerst als Bildungs- und Erziehungseinrichtung. Als Ort der Betreuung soll sie den Kindern Sicherheit und Vertrautheit bieten.
Die Kinder sollen gern in unsere Kitas kommen und Spaß beim Spielen und damit beim Lernen, Ausprobieren, Bewegen etc. haben.
Uns ist wichtig, dass die Kinder in ihrer Persönlichkeit wahr und ernst genommen werden.
Die Neugierde und das Interesse der Kinder ist Ausgangspunkt für das gesamte pädagogische Handeln der Kindereinrichtungen.
Der Eigenbetrieb schafft hierfür die notwendigen Rahmenbedingungen.
(Siehe auch Trägerphilosophie)

Wie gestalten die Kita`s die schwierige Zeit des Überganges von der Kita in die Grundschule?

Eine wichtige Situation für Kinder und Eltern ist der neue Lebensabschnitt Schule. Die Kindereinrichtungen gehen ganz bewusst an die Gestaltung dieses Überganges heran und machen diese zum Bestandteil ihres pädagogischen Konzeptes. Mit Beginn des Besuches der Kindereinrichtung, ist es Grundhaltung der Erzieherinnen und Erzieher die Kinder in ihrer Neugier zu stärken und ganzheitliche Bildungsprozesse heraus zu fordern. Die Kinder werden bei der Gestaltung von Übergängen in der Kindereinrichtung einbezogen, so werden ihnen Ängste vor Veränderungsprozessen genommen und sie gehen gestärkt den Übergang in die Schule an.
Es findet ein intensiver Austausch zwischen Kita, Grundschule und Hort über pädagogische und didaktisch-methodische Konzepte statt. Grundvoraussetzung für den pädagogischen  Dialoges ist, am Entwicklungsstand, den Begabungen, Bedürfnissen und Fähigkeiten jedes Kindes anzusetzen. Alle Einrichtungen streben einen Kooperationsvertrag mit Grundschule und Hort an, der das gemeinsame Vorgehen aller Beteiligten im Interesse der Kinder und Eltern vereinbart. Kinder lernen Schule und Hort durch Besuche kennen, sie erleben den Unterricht, stellen Fragen, um eigene Ängste ab zu bauen. Wichtige Ziele sind z. B. die Neugier der Kinder heraus zu fordern, das Selbstbewusstsein zu stärken, Werte im sozialen Zusammenleben zu verinnerlichen, Fähigkeiten zu fördern …. Trotz der vielen Fragen und Ungewissheiten, die die Kinder bewegen, gehen sie bei intensiver Vorbereitung mit Freude und Stolz in diesen Lebensabschnitt.
Viel mehr Verunsicherung ist bei den Eltern erkennbar, aus diesem Grund ist es wichtig, gemeinsame Veranstaltungen mit den Eltern zu organisieren. Die Eltern bewegen viele Fragen (Wird mein Kind den neuen Anforderungen gerecht werden? Wie gehen wir in der Familie mit der neuen Situation um? Welche Kompetenzen braucht mein Kind noch? u. v. m). Für sie ist der Schuleintritt mit großen Erwartungen verbunden, denn alle wollen das Beste für die Zukunft ihres Kindes. In gemeinsamen Gesprächsrunden werden die Eltern mit ihren Fragen ernst genommen, damit gelingt es ihnen ihrem Kind die nötige Sicherheit für den Übergang zu vermitteln.
 

Wie sichert der Eigenbetrieb eine gute Qualität in den Kitas?

Unsere Qualitätssicherung heißt „ Kita Frühling“. Der „ Kita Frühling“ hilft den Kindereinrichtungen, die gute Qualität von Bildung, Erziehung und Betreuung unter gezielter Schwerpunktsetzung weiter zu verbessern.
Der „ Kita Frühling“ ist in enger Kooperation zwischen dem Eigenbetrieb Kindertagesstätten und Mc Kinsey & Company Berlin erarbeitet wurden.
Die Kindereinrichtungen waren von Anfang an in die Festlegung von Evaluationskriterien eingebunden und konnten sie in der Praxis erproben.
In 7 Qualitätsbereichen untersuchen die Einrichtungen ca. einmal jährlich gemeinsam mit allen Beteiligten, ob sie in hoher Qualität arbeiten oder ob es in dem einen oder anderen Bereich noch Nachbesserungsbedarf gibt.
Die Bereiche sind:
·    Philosophie und Leitbild
·    Bildungsinhalte
·    Qualifikation der Mitarbeiter
·    Erziehungspartnerschaft
·    Arbeitsorganisation
·    Qualitätsmanagement/ kontinuierliche Verbesserung
·    Begleiteter Übergang in die Grundschule
Durch alle Themenbereiche ziehen sich die Schwerpunkte Ernährung und Bewegung, die uns besonders wichtig sind. Die Wertigkeit ist entsprechend der Trägerphilosophie erkennbar.
Prinzipiell ist neben dem Kinderförderungsgesetz Sachsen–Anhalt das Bildungsprogramm des Landes (Bildung: elementar) die Arbeitsgrundlage der Kindereinrichtungen.
 

Wie wird das Bildungsprogramm des Landes in den Kita`s umgesetzt?

Das Bildungsprogramm in Sachsen-Anhalt beschreibt 6 Bildungsbereiche:
1.    Körper, Bewegung und Gesundheit
2.    Kommunikation, Sprache(n) und Schriftkultur
3.    (Inter)kulturelle und soziale Grunderfahrungen
4.    Ästhetik und Kreativität
5.    Mathematische Grunderfahrungen
6.    Welterkundung und naturwissenschaftliche Grunderfahrungen
Neben den Bildungsbereichen werden die Themen Übergang zur Grundschule, Erziehungspartnerschaften und Qualitätsentwicklung beschrieben.
Sie erkennen hier die Parallelen zum Qualitätsmanagementprogramm „Kita – Frühling“ des Eigenbetriebs.
Die Einrichtungen arbeiten sehr gezielt an der Umsetzung der  obengenannten Bildungsbereiche.

Hier geht es vor allen Dingen um die ganzheitliche Auseinandersetzung mit den Themen.
Ein Beispiel :
Ein oder auch mehrere Kinder entwickelten großes Interesse an der Frage; Was passiert mit unserem Pinselwasser, wenn wir es in den Abfluss schütten?
Nun kann die Erzieherin/ der Erzieher in allen Bildungsbereichen zu dieser Thematik mit den Kindern arbeiten.
Wichtig dabei ist es die Neugierde der Kinder wertzuschätzen und sie aufrechtzuhalten. Somit wächst auch das Interesse, mehr und noch mehr zu erfahren.

Körper, Bewegung und Gesundheit
Hier kann es um die Bedeutung von Wasser generell gehen. Warum ist Wasser für uns so wichtig? Unser Körper besteht auch aus Wasser. Im  Wasser kann man sich toll bewegen; ein Ausflug ins Schwimmbad etc.
Kommunikation, Sprache(n) und Schriftkultur
Ohne Kommunikation, ohne sprechen und besprechen kann man sich nicht austauschen. Erzieherinnen motivieren die Kinder über ihre Ideen, ihre Erfahrungen und natürlich über ihre Fantasie zu reden. Kinder können die ersten Schreibversuche machen und die von ihnen erkannten Buchstaben und Symbole zu Papier bringen. Kinder, die aus anderen Ländern in unseren Kindereinrichtungen betreut werden wissen vielleicht sogar was Wasser in ihrer Muttersprache heißt.

Ästhetik und Kreativität
Alle Erkenntnisse, alle Erfahrungen und Gedanken drücken Kinder gern in Bildern, Gebastelten, in Rollenspielen, in Liedern und Geschichten aus. Vielleicht bauen sie auch eine eigene Wasserleitung oder denken sich ein eigenes Abwassersystem aus. Sie erfinden. Hierfür bietet die Einrichtung die Rahmenbedingungen und die nötigen Materialien. Grundsätzlich ist es wichtig, die Arbeiten der Kinder wertzuschätzen und anzuerkennen.
Mathematische Grunderfahrungen
Wasser kann man in einen Messzylinder gießen und ablesen, wie viel Wasser im Gefäß ist. Die Kinder werden mit Zahlen konfrontiert oder auch mit Maßen. Sie lernen Relationen kennen, z.B. viel und wenig, hoch und tief, schwer und leicht, groß und klein. Sie bauen und konstruieren. Dabei lernen sie Körper kennen; Würfel, Quader, Kugeln usw. Sie können schätzen und vergleichen.

Welterkundung und naturwissenschaftliche Grunderfahrungen
Die Kinder haben die Möglichkeit mit Wasser zu experimentieren. Sie können Wasser in seinen verschiedenen Aggregatzuständen erleben. Farbe in Wasser lösen, Wasser mit anderen Stoffen mischen, Wasser reinigen usw. Schön wäre dann auch, wenn man die Gelegenheit hätte, ein Klärwerk zu besuchen. So hätten die Kinder die Möglichkeit in der Realität zu sehen, was passiert mit meinem Pinselwasser und wie wird es wieder sauber.
Wenn Eltern hier unterstützen könnten im Rahmen ihrer Möglichkeiten ist es immer ein Gewinn für die Kinder und die Einrichtung. Eltern könnten selbst sehen wie wissbegierig und ehrgeizig Kinder sind und welche Lernerfahrungen Kinder in der Kita machen können.

Diese ganzen beschrieben Beispiele sind nur kleine Ausschnitte aus dem Kita Alltag.
Die Erzieherin/ der Erzieher hat die Aufgabe die Kinder in ihrem Tun und Handeln zu beobachten, diese Beobachtungen festzuhalten und sie als Vorbereitung für das einmal im Jahr stattfindende Entwicklungsgespräch zu nutzen.
Zu dem gibt es für jedes Kind eine Mappe oder einen Ordner, wir nennen es Portfolio. Hier spiegelt sich durch niedergeschriebene Beobachtungen, Aussagen der Kinder, für Kinder wichtige Zeichnungen oder Beschreibungen die Entwicklung des Kindes wieder. Lernprozesse werden deutlich gemacht. Die Portfolios werden mit den Kindern geführt und sind Eigentum des Kindes und dessen Eltern.
Nur anhand von genauen Beobachtungen kann die Erzieherin/der Erzieher die wirklichen Interessen der Kinder erkennen und das pädagogische Handeln so auszurichten, dass jedes Kind eine ganzheitliche Bildung in der Kita erfährt.
Das ist unser Auftrag und diesem müssen wir uns täglich neu stellen.
Damit die Fachkräfte für diese nicht immer einfache Aufgabe fachlich immer kompetent sind, sorgen wir als Träger der Einrichtungen für die nötigen Rahmenbedingungen. Die Einrichtungen können sich selbst Fortbildungen organisieren und zudem Fortbildungen des Trägers besuchen.
Unterstützung erhalten die Erzieherinnen und Erzieher bei ihrem Bildungsauftrag durch Fortbildungsreihen zur musikalischen Früherziehung, zu Themen wie 100 Sprachen hat das Kind, Ernährung und Bewegung, Konzeptentwicklung, Bild vom Kind usw.
Der Eigenbetrieb ist Netzwerkpartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ . Alle Kindereinrichtungen im Eigenbetrieb beteiligen sich an diesem dauerhaften und nachhaltigen Projekt.
 

Wo kann ich mein Kind für eine andere Einrichtung ummelden?

Eine Ummeldung ist persönlich zu den Sprechzeiten in der Geschäftstelle im Team Einnahmemanagement/ Platzvergabe möglich.
 

Welche Unterlagen/ Angaben werden in der Geschäftsstelle des Eigenbetriebes benötigt?

Für eine Ummeldung Ihres Kindes in eine andere Einrichtung bedarf es einen wichtigen Grund (z.B. wegen Umzug). Es werden dazu keine Unterlagen benötigt.
 

Ich bin arbeitslos geworden, welche Folgen ergeben sich für mein Kind hinsichtlich der Betreuungszeitstufe?

Ab dem darauf folgenden Monat hat Ihr Kind einen Rechtsanspruch auf 5 Stunden Betreuung täglich. Es macht sich daher eine Änderung der Betreuungszeitstufe erforderlich.
Sie haben die Möglichkeit, dass Formular auszudrucken und ausgefüllt unter Beifügung des ALG-Bescheides oder des Eingliederungsvertrages in Kopie der Leiterin der Einrichtung abzugeben.
Oder aber Sie erhalten dieses Formular direkt von der Leiterin der Einrichtung und reichen ihr dieses ausgefüllt, unter Beifügung des Nachweises der Arbeitslosigkeit wieder zurück.
 

 

Ich habe eine Erwerbstätigkeit aufgenommen (mehr als 25 Std. in der Woche) und mein Kind muss daher mehr Stunden als bisher in der Kita betreut werden, was muss ich tun?

Bitte beantragen Sie eine Änderung der Betreuungszeitstufe. Sie haben die Möglichkeit, dass Formular auszudrucken und ausgefüllt unter Beifügung des Nachweises der Erwerbstätigkeit der Leiterin der Einrichtung abzugeben. Oder aber Sie erhalten dieses Formular direkt von der Leiterin der Einrichtung und reichen ihr dieses ausgefüllt, unter Beifügung des Nachweises der Erwerbstätigkeit, wieder zurück.
 

Welche Nachweise müssen bei Änderung der Betreuungsstufe vorgelegt werden?

  • Erwerbstätige         - Nachweis der Erwerbstätigkeit (Formular Nachweis der Erwerbstätigkeit)
  • Selbständige          - Gewerbeanmeldung
  • Freiberufler             - Nachweis der Steuernummer
  • ALG Empfänger     - Eingliederungsvertrag / ARGE-Bescheid
  • Studenten               - Immatrikulationsbescheinigung
  • Auszubildende       - Ausbildungsvertrag
  • Schüler                    - Schulbescheinigung
  • Alleinerziehende    - Unterhaltsnachweis
  • Mutterschutz            - Kopie Mutterpass oder Nachweis über voraussichtlichen Entbindungstermin (Ausstellung durch den Arzt)
 

Warum ist es notwendig, Änderungen der Wohnanschrift mitzuteilen?

Sie stellen damit die postalische Erreichbarkeit sicher.

Wie teile ich die Änderung mit?

Nutzen Sie bitte zur Mitteilung der Änderung der Wohnanschrift das Formular Änderung der Wohnanschrift. Sie haben die Möglichkeit, dass Formular auszudrucken und ausgefüllt und unterschrieben der Leiterin der Einrichtung abzugeben. Oder aber Sie erhalten dieses Formular direkt von der Leiterin der Einrichtung und reichen ihr dieses ausgefüllt wieder zurück.
 

Ich habe geheiratet und mein Familiename und/oder der meines Kindes hat sich geändert, was muss ich beachten?

Die Änderung des Familiennamens sowohl der Eltern, als auch des Kindes teilen Sie bitte der Einrichtung mit. Dazu nutzen Sie bitte das Formular Änderung Familienname. Dieses können Sie ausdrucken und ausgefüllt mit den entsprechenden Nachweisen in Kopie der Leiterin der Einrichtung übergeben oder aber Sie erhalten dieses Formular direkt von der Leiterin.

Welche Nachweise müssen vorgelegt werden?

Bei Namenswechsel reichen Sie bitte die Geburts-, Heirats-, oder Adoptionsurkunde in Kopie zusammen mit dem Formular Änderung Familienname ein.

Welche Möglichkeiten der Bezahlung des Kita- oder Hortplatzes habe ich?

Sie haben die Möglichkeit, per Überweisung, Dauerauftrag oder Lastschriftverfahren zu bezahlen. (siehe auch Formular Bestätigung der Zahlart)

Bis wann muss der Beitrag bezahlt sein?

Entsprechend des Kostenbescheides ist die Entrichtung des Beitrages jeweils am 1. des Monats fällig. Entsprechend dem vereinbarten Betreuungsumfang erhalten Sie zum Betreuungsvertrag Ihres Kindes einen Kostenbescheid über Ihre monatlichen Beiträge.

Was tun bei Zahlungsschwierigkeiten?

Das Kinderförderungsgesetz und die Gebührensatzung für Kindertageseinrichtungen der Stadt Halle berücksichtigen die unterschiedlichen Verhältnisse von Familien für die Festsetzung der Beiträge. Sollte es trotzdem einmal Probleme mit der Zahlung der Beiträge geben, sprechen Sie bitte rechtzeitig mit uns! Sie erreichen uns unter:
Team Rechnungswesen/ Mahnwesen
Tel.:    +49(0) 345 221 56 66
Tel.:    +49(0) 345 221 22 67
Fax:    +49(0) 345-221 22 30 
E-Mail: mahnwesen@halle.de
Versäumte Zahlungen müssen von uns jedoch gemahnt werden. Ab der ersten Mahnung erheben wir eine Gebühr und Säumniszuschläge. Danach veranlassen wir die Einleitung der Zwangsvollstreckung. Für Familien in finanziellen Notlagen kann der Beitrag auf der Grundlage eines Antrags für die Zukunft gesenkt werden.
 

Steht mir eine Beitragsbefreiung zu und wo kann ich diese beantragen?

Wenn Ihr Familieneinkommen unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegt, können Sie einen Beitragsnachlass erhalten. Dies richtet sich neben der Höhe des Einkommens z.B. nach der Anzahl der Familienmitglieder und Ihren Aufwendungen für Miete. Beantragen können Sie den Beitragsnachlass bei folgender Stelle:

KJHG - Ermäßigungsstelle
Amt für Kinder, Jugend u. Familie
Leistungsteam

Ernst-Haeckel-Weg 10 a

Teamleiter
Herr Einecke: 221 5852

Sachbearbeiter
Frau Schmidt:  221 5577
Frau Karoske:  221 5837
Frau Nötzel:  221 5839
   
Fax:   221 5858

Öffnungszeiten
Dienstag:  13.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag:  08.30 bis 12.30 Uhr
 

Sie sollten sich noch vor der Aufnahme Ihres Kindes in der Kindertageseinrichtung an die genannten Stellen wenden und Ihren Anspruch prüfen lassen. Der Beitragszuschuss wird Ihnen für eine festgelegte Dauer gewährt.
Bitte achten Sie deshalb darauf, rechtzeitig einen Verlängerungsantrag zu stellen! Soweit sich Veränderungen Ihrer Einkommens- oder Familiensituation ergeben, sind Sie allerdings verpflichtet, diese unverzüglich und unaufgefordert mitzuteilen.
 

Ich möchte den Betreuungsvertrag kündigen, welche Fristen muss ich beachten und was muss ich tun?

Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel drei Monate. In begründeten Fällen sind Ausnahmeregelungen möglich.
Ihre Kündigung reichen Sie bitte schriftlich in der der Kindertagesstätte/ dem Hort oder aber in der Geschäftsstelle des Eigenbetriebs Kindertagesstätten ein! Sie können dazu das Formular Kündigung Betreuungsvertrag nutzen.
Informieren Sie uns bitte rechtzeitig, wenn Sie kündigen möchten, damit wir den frei werdenden Platz möglichst zeitnah wieder vergeben und den von der Warteliste nachrückenden Eltern eine etwas längerfristige Planung ermöglichen können!
 

Mir wurde der Platz gekündigt, mein Kind soll aber weiterhin die Kita besuchen, was muss ich tun?

In diesem Fall ist Ihr erster Ansprechpartner/-in immer der Leiter oder die Leiterin der Kindereinrichtung Ihres Kindes.
 


Experiment DER WOCHE