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Kooperation mit dem Institut bildung:elementar e.V. Halle

Das Institut bildung:elementar e.V. Halle arbeitet im Bereich der frühkindlichen
Bildung und Erziehung in der Professionsentwicklung.

Im Vordergrund stehen wissenschaftlich begleitete Inhouse-Teambegleitungen und Beratung von Erzieherinnen und Erziehern, Leiterinnen und Leitern und Trägervertretern von Kitas auf der Grundlage aktueller nationaler und internationaler Forschungsergebnisse im Elementarbereich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind durch ihre beruflichen Erfahrungen in Modellprojekten des Landes Sachsen-Anhalt vor allem mit den neuesten Methoden der Teamentwicklung und Praxisforschung auf dem Gebiet der frühen Kindheit vertraut und arbeiten in enger Kooperation mit der Martin-Luther-Universität. Derzeit begleiten sie sechs der 19 Kitas in öffentlicher und freier Trägerschaft aus ganz Sachsen-Anhalt, die sich innerhalb eines Landesmodellprojekts zu Kompetenzzentren für elementare Bildung entwickeln.

Mit dem Institut bildung:elementar e.V. ist in Halle ein Zentrum für Bildung in früher Kindheit entstanden, das Theorie und Praxis im Verbund entwickelt.
Außerdem ist das Institut Träger des neuen Modellprojekts des Landes Sachsen- Anhalt, „K.i.D. – Kitas im Dialog“. Dies ist die neue Internetplattform für Kitas in Sachsen-Anhalt und bietet die Möglichkeit zu einem landesweiten Austausch über die Arbeit, Erfahrungen und Erlebnisse von Erzieherinnen und Erziehern. Es stellt die direkte Kommunikation mit der Praxis her, um aktuelle Ergebnisse aus Wissenschaft und Praxisforschung im Bereich der Elementarbildung zu präsentieren.

Der Eigenbetrieb Kindertagesstätten der Stadt Halle ist Netzwerkpartner im „Haus der kleinen Forscher“

Durch die Zusammenarbeit im Rahmen der Erarbeitung unseres Qualitätsmanagementsystems „Kita Frühling“ mit der Unternehmensberatung Mc Kinsey wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass es die Initiative  „ Haus der kleinen Forscher“ gibt.
Das Ziel dieser Initiative ist es, Mädchen und Jungen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Kindertagesstätten als Bildungsorte für Kinder sind hierfür erste Ansprechpartner und Möglichmacher.
Der Bildungsbereich naturwissenschaftliche Grunderfahrungen und Welterkundung war ein Bereich in dem ErzieherInnen in den ersten Jahren sehr unsicher gewesen waren. Somit wurde diesem Bildungsbereich nur wenig bis gar keine Bedeutung geschenkt.
Das hat sich jedoch deutlich verändert. Kinder wollen ihre Welt erkunden, sind Neugierig und stellen viele Fragen. Hierauf mussten sich ErzieherInnen einstellen und ihre Rolle neu definieren.
Fragen nach Unterstützung für das Vorgehen in diesem Bildungsbereich wurden immer stärker.

Der Eigenbetrieb Kita sah mit der Initiative „Haus der kleinen Forscher“ die große Chance diesen Wissensdurst der Fachkräfte zu stillen sowie Ideen und Anregungen für das Experimentieren mit Kindern zu geben.
Im Februar 2007 wurde im ersten Auftaktworkshop mit dem fachlichen Input an jeweils 2 Erzieherinnen aus jeder Kita begonnen.
Alle Kindereinrichtungen des Eigenbetriebs beteiligen sich an den diesem Projekt.
Ziel ist es,  eine dauerhaft  Präsenz von Naturwissenschaften und Technik in den Einrichtungen zu verinnerlichen und Kinder spielerisch an die Fragen und Probleme aus Physik, Chemie und Biologie heranzuführen. Es wird dabei jedoch großer Wert darauf gelegt, dass Kinder ihre eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln können. ErzieherInnen sollen Rahmenbedingungen schaffen und unterstützen.
Die fachliche Anleitung der ErzieherInnen hat im Eigenbetrieb Kita Frau Lademann übernommen. Sie führt die Workshops durch und steht den Teams mit persönlicher Unterstützung zur Verfügung.
Sie finden weitere Informationen zum „Haus der kleinen Forscher“ unter www.haus-der-kleinen-forscher.de

Kooperation mit dem BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

Der BUND bietet mit dem Bund-Zertifikat „Umweltkindereinrichtung Grüner Igel“ ein Umweltmanagementsystem für Kindertageseinrichtungen an. Ziel soll es sein, dass Kitas, die sich aktiv für den Schutz von Umwelt und Natur einsetzen, eine gebührende Anerkennung erhalten. Die in der Privatwirtschaft geltenden Systeme sind aufgrund des finanziellen und organisatorischen Aufwandes nicht auf Kindertageseinrichtungen übertragbar. Der BUND begleitet die Kitas im Prozess der Zertifizierung. Er prüft den Umweltschutz und die umweltpädagogische Arbeit der Einrichtung in der Ausgangssituation. Die Kita wird darin unterstützt, Umweltleitlinien zu entwickeln, Ziele in den einzelnen Bereichen zu erstellen und entsprechend zu handeln. Zusammentreffen zwischen BUND und Kita finden regelmäßig statt, um den Prozess kontinuierlich zu führen und regelmäßig den erreichten Stand zu prüfen. Durch den BUND wird die Kita angeregt, sparsam zur Umsetzung der Ziele zu finden. Nach 2 Jahren prüft der BUND die erreichten Ziele, bewertet Umweltschutz und Umweltpädagogik und vergibt bei erreichen von mindestens „gut“ das Zertifikat. Zertifizierte Kindertagesstätte wurde im September 2008 die Kita Kleine Entdecker Kanena. 

Kooperation mit der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb)

Einen Schwerpunkt im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems „Kita-Frühling“ ist die Ernährung und  Bewegung. Durch die Plattform Ernährung und Bewegung (peb) wurde gemeinsam mit unseren Eigenbetrieb  und dem Institut bildung:elementar das Projekt  gesunde kitas • starke kinder“ initiiert.
Ziel ist es, möglichst viele Kindern und ihre Eltern mit Freude und Genuss an einen gesunden Lebensstil und viel Bewegung heranzuführen.
Ausgewogene Ernährung und viel Bewegung sollen nachhaltig im Alltag der Kitas verankert und nicht isoliert behandelt werden, sondern – wo immer möglich – mit anderen Bildungs- und Erziehungszielen (Wissen, Experimente, Gefühlsbildung, interkulturelle Kompetenzen etc.) kombiniert werden.
Ein zentraler Aspekt in diesem Projekt zum Thema Ernährung ist das Erleben der Lebensmittel, z.B. durch gemeinsames kochen.  Bewegung und Entspannung sind zwei weitere Bausteine, die in diesem Projekt vertieft behandelt werden.  
Das Gesamtprojekt „gesunde kitas • starke kinder“ wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz  und vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL) gefördert. Das Projektmodul in Halle wird von der METRO Group ermöglicht.
 


Experiment DER WOCHE